Werkstatt I.II.3

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Outcome-orientierte Vergütung im Einkauf – Wie lässt sich das Modell für die öffentliche Beschaffung nutzbar machen?

15. September
09:0010:00

Werkstatt I.II.3

Outcome-orientierte Vergütung im Einkauf – Wie lässt sich das Modell für die öffentliche Beschaffung nutzbar machen?

Beschaffungsmanagement

Outcome-orientierte Vergütungsmodelle versprechen, öffentliche Beschaffung stärker an Ergebnissen, Qualität und Zielerreichung auszurichten. Besonders bei komplexen IT- und Beratungsleistungen stellt sich die Frage, ob nicht nur Aufwand, Stunden oder Tagessätze, sondern der tatsächlich erreichte Nutzen zum Maßstab der Vergütung werden kann. Dafür müssen Ziele und Ergebnisbeiträge belastbar beschrieben, Verantwortlichkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer klar verteilt und geeignete Steuerungs- und Kontrollmechanismen entwickelt werden. Zugleich gilt es, die Grenzen solcher Modelle realistisch zu bestimmen und zu prüfen, wie sie mit Vergaberecht, Haushaltslogik und öffentlicher Rechenschaft vereinbar sind. Die Session bringt Erfahrungen aus öffentlichem und privatem Sektor zusammen und zeigt, wo outcome-orientierte Vergütung bereits eingesetzt wird, welche Faktoren ihre Umsetzung fördern und welche Hindernisse bislang bestehen.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen:

  • Was kann bei IT- und Beratungsleistungen sinnvoll outcome-orientiert vergütet werden – und wo liegen die Grenzen?
  • Wo gibt es bereits funktionierende Modelle und welche Erfahrungen liegen aus öffentlichem und privatem Sektor vor?
  • Welche rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Faktoren fördern oder behindern die Umsetzung?
  • Was bedeutet outcome-orientierte Vergütung konkret für Vergabe, Vertragsgestaltung, Steuerung, Controlling und öffentliche Rechenschaft?