Eröffnungsplenum I.I
Vergabe und Beschaffung im geopolitischen Spannungsfeld – Zwischen Lieferkettenrisiken, Sicherheitsinteressen und neuer Souveränität
Eröffnungsplenum I.I
Vergabe und Beschaffung im geopolitischen Spannungsfeld – Zwischen Lieferkettenrisiken, Sicherheitsinteressen und neuer Souveränität
Geopolitische Umbrüche, fragile Lieferketten und wachsende Sicherheitsanforderungen verändern die Rahmenbedingungen öffentlicher Vergabe grundlegend. Beschaffung wird damit zunehmend zu einer strategischen Aufgabe: Sie muss Versorgung sichern, Abhängigkeiten reduzieren und zugleich wirtschaftliche, rechtliche und politische Zielsetzungen miteinander in Einklang bringen.
Die Kongresseröffnung der 27. Beschaffungskonferenz nimmt in den Blick, wie sich die Rolle der öffentlichen Beschaffung im geopolitischen Spannungsfeld verändert. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach resilienten Lieferketten, strategischer Souveränität und dem Umgang mit sicherheitsrelevanten Abhängigkeiten. Diskutiert wird, wie öffentliche Auftraggeber Risiken frühzeitig erkennen, kritische Bedarfe absichern und neue Anforderungen in Vergabeverfahren integrieren können – ohne Wettbewerb, Transparenz und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren.